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Chronik

Die Pflege des Liedes steht in Viktring nicht nur in Wechselbeziehung zum Liederfürsten unseres Landes, Thomas Koschat, sondern auch zur ehemaligen Tuchfabrik Moro, die 1788 von den Gebrüdern Max und Leopold Ritter von Moro gegründet wurde. Schon 1848 haben die Gebrüder Moro den MGV Klagenfurt ins Leben gerufen.

Zu Beginn des Jahres 1890 waren verschiedene Männer bemüht, den Gesang in Viktring zu pflegen. Thomas Koschat und dessen Freund und Sängerkollege, der Schulleiter Matthias Truppe, sowie einige weitere Sänger, beschlossen die Gründung eines Gesangsvereines. Am 4. Oktober 1890 war es dann soweit, der MGV Viktring wurde ins Leben gerufen. Am Silvesterabend 1890 wurde beim Schlosswirt in Viktring der erste Liederabend mit mehreren Chören gestaltet. Schon im März 1891 fand die Gründungsliedertafel mit Thomas Koschat unter der Leitung von Matthias Truppe, der 39 Jahre den Chor führte, statt.

Die vielen Kompositionen Thomas Koschats mit dem bekanntesten Lied "Verlass’n" und der Name des Liederfürsten öffneten dem Kärntnerlied sogar das Tor der Welt.

Am 19. Mai 1914 verschied in Wien der verdienstvolle Komponist (1845-1914). Bei der Beisetzung in einem Ehrengrab am Friedhof Annabichl beteiligte sich der MGV-Viktring vollzählig.

Die Zeit des ersten Weltkrieges hat sich auch auf die Vereinstätigkeit ausgewirkt. Am 8. Mai 1945 nahm auch der 2. Weltkrieg sein Ende. Man war frei und der Friede kehrte wieder ein. Durch den Chormeister Josef Lambichler hatte der Verein eine neue Führung. Durch den Bericht an den Kärntner Sängerbund nach der 1. Generalversammlung am 17. Feber 1948 wurde die Existenz des Vereines wieder unter Beweis gestellt und viele Sängerinnen und Sänger konnten angeworben werden. Eine neue Ära entstand unter dem neuen Namen "Gesangsverein Viktring".

Am 3. Juli 1960 wurde im Schlosshof Viktring das 70jährige Bestandsjubiläum unter dem Chormeister Frans Plassnig, mit einem Gausingen des Gaues Klagenfurt abgehalten. Dieses Jubiläumsjahr brachte schließlich auch die Namensänderung in "Gesangsverein Koschat Hamat".

Ab 1963 übernahm Prof. Helmut Dollinger für ca. 10 Jahre die Leitung des Chores. Die Liedertafel am 22. August 1970 war Thomas Koschat und Josef Friedrich Perkonig gewidmet. Anlässlich des 50. Abstimmungsfestes in Klagenfurt nahm die "Koschat Hamat" am großen Trachtenfestzug teil.

Im November 1974 konnte Anton Mucher als neuer Chorleiter gewonnen werden. Im Rahmen "1000 Jahre Kärnten" wurde am 12. Juni 1976 erstmals im neuen Kulturhaus in Viktring ein Liederabend veranstaltet. Besonders aufregend war 1977 die erste Rundfunkaufnahme im Studio Kärnten für die Sendung "Besuch bei Kärntner Chören".Gemischter Chor Koschat Hamat

Die 90-Jahr-Feier am 21. Juni 1980 wurde mit einem Platzkonzert der Jugendkapelle Haimburg in Viktring und einem Liederabend im Kulturhaus unter der Mitwirkung des großen Bruders "Männerchor Koschatbund" abgehalten.

1981 wurde er Chor aufgrund der Intervention des Klagenfurter Bürgermeisters Leopold Guggenberger zu einer Aufnahme für die beliebte Sendereihe "Guten Abend am Samstag" von Heinz Conrads eingeladen. Der Chor sang das berühmte Lied "Verlass’n" von Thomas Koschat. Im August des gleichen Jahres gelang es der "Koschat Hamat", nach 43-jähriger Pause den 1. Viktringer Kirchtag ins Leben zu rufen.

Ab 1982 präsentierte sich der Chor in seiner neuen "Glantaler Tracht". Ein ehrenvoller Tag für die Koschat Hamat war der 18. Juni 1983. Bei der Liedertafel im Kulturhaus Viktring überreichte der Vizebürgermeister Walter Dermutz in Vertretung des Bürgermeisters Leopold Guggenberger unserem Chor die Urkunde, die den Verein von nun an berechtigt, das Klagenfurter Stadtwappen Klagenfurter Stadtwappenzu führen.

Ein ganz großer Erfolg war 1984 die sechstägige Reise nach Schweden, die der Verein bereits mit seinem neuen Chorleiter Herbert Salbrechter durchführte. Eine weitere Reise führte 1985 in die Partnerstadt Görz.

Am 5. und 8. Mai 1987 nahm der Chor in der Kirche St. Florian in Stein unter der Gesamtleitung von Dr. Günther Altersberger seine erste Schallplatte auf. Die erste weibliche Chorleiterin, Waltraud Salbrechter, übernahm im Frühjahr 1988 die Führung des Chores.

Ein schöner Jahresabschluss 1989 war für die Koschat Hamat die Fahrt nach Belgien. Der Verein fuhr mit 22 wertvollen Kärntner Krippen zum Weihnachtsmarkt der Gemeinde Braschaat nördlich von Antwerpen.

Ein ehrenvoller Auftakt für das Jubiläumsjahr 1990 war für uns zweifellos die Einladung unseres Bischhofs, Dr. Egon Kapellari, in seine Residenz.

Die Koschat Hamat sieht sich als Kulturträger von Viktring und wirkt in diesem Stadtteil von Klagenfurt bei öffentlichen, kirchlichen und familiären Ereignissen mit. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, Auftritte bei "Licht ins Dunkel" ... sowie eine Schallplattenproduktion zählen ebenso zu den Aktivitäten des Vereins.

Daneben werden aber auch Kontakte zu Chören in Österreich und benachbarten Ausland gepflegt, und es gab unter anderem bereits Auftritte in Deutschland, Italien, Schweden, Belgien und dem ehemaligen Jugoslawien.

Ein musikalischer Botschafter Kärntens,

das will der traditionsreiche Chor

Koschat Hamat Viktring

auch in Zukunft bleiben.